Freitag, 6. März 2015

Wie man beim Lügen nicht ertappt wird

Hier sind die acht wichtigsten Tipps um eine Lüge perfekt umzusetzen:

Kontrolliere den Blick
Ungeübte Lügner bevorzugen den kurzen Blickkontakt, da sie der Meinung sind, ihre Augen könnten sie verraten. Wer allerdings Erfahrung beim Sagen der Unwahrheit hat, der neigt dazu, sein Gegenüber besonders zu fixieren. Wer täuschen können will wie ein topausgebildeter Geheimagent, der muss ein Mittelding zwischen verstohlen Wegblicken und anstarren finden.

Finger weg von der Nase
Nicht nur die Art des Blickkontakts verrät den Lügner, auch unbewusste Gesten sind ein deutliches Indiz dafür, dass die Unwahrheit gesagt wird. Besonders das Anfassen der eigenen Nase beim Sprechen deutet auf eine Täuschung hin. Wer seine Hände in die Hosentaschen steckt, hat also bessere Chancen auf eine unentdeckte Lüge.

Nicht verstecken
Wir lernen früh, dass lügen nicht richtig ist. Wenn wir es aber doch tun, haben wir ein schlechtes Gewissen und wollen der Situation entfliehen oder zumindest eine möglichst große Distanz zwischen uns und dem Angelogenen schaffen. Dazu werden auch Gegenstände in unmittelbarer Nähe benutzt, die unauffällig zwischen sich und dem Gegenüber platziert werden. Eine Täuschung in bester Agentenmanier gelingt also dann besonders gut, wenn man darauf achtet, keine künstliche Distanz zu schaffen.

Genieße die Lüge
Sichtbare Erleichterung nach einem Themenwechsel entlarvt den Lügner sofort. Wer schwindelt, fühlt sich normalerweise äußerst unwohl. Um ohne ertappt zu werden die Unwahrheit sagen zu können, sollte das Lügen nicht als Stresssituation, sondern als Herausforderung betrachtet werden.

Bleibe bei den Fakten
Die Wahrheit erkennt man daran, dass die wichtigsten Fakten stets Bestand haben. Bei einer (schlechten) Lüge werden vermeintlich bedeutende Tatsachen schon einmal vergessen oder verändert. Um nicht aufzufliegen, sollte sich ein Lügner die zentralen Punkte seiner Geschichte genau einprägen und von diesen nicht abweichen.

Verändere die Chronologie
Die Fakten einer wahren Geschichte sind immer gleich, doch die Reihenfolge ändert sich oftmals. Wahrheitsgetreues wird meist emotional geschildert, wobei der chronologische Ablauf häufig eine untergeordnete Rolle spielt. Ein Lügner hangelt sich bei seiner unwahren Story jedoch von Abschnitt zu Abschnitt. Um nicht entlarvt zu werden, sollte man die einzelnen Fragmente der erdachten Geschichte immer mal wieder anders anordnen – aber nie die Fakten verändern!

Nutze Pronomen
In normalen Gesprächen benutzen wir Pronomen wie ichmeinunsere. Der Lügner distanziert sich jedoch von seiner Tat, indem er unpersönliche Worte verwendet. Anstatt beispielsweise „Ich tue/mache/sage so etwas nicht“ formuliert er allgemeiner: „Man tut/macht/sagt so etwas nicht“. Durch die Verwendung von ausreichend Pronomen ist eine Lüge schwer zu erkennen.

Lüge maßvoll
Wer andauernd lügt hat ein gesteigertes Risiko, aufzufliegen. Bei jeder Gelegenheit die Unwahrheit zu sagen hat meist keinen Trainingseffekt, sondern sorgt nur dafür, dass ein riesiges Lügengebilde aufgebaut wird, das früher oder später zusammenbrechen wird. Wer jedoch selten die Unwahrheit spricht und beim Schwindeln dann auch noch die zuvor genannten Tipps beherzigt, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Lüge überführt.



Dienstag, 17. Februar 2015

Ayutthaya

Die Ruinen alter Tempel in Ayutthaya, der Hauptstadt von Siam des ursprünglichen Thailands. Einer der beeindruckensten Plätze, die ich soweit gesehen haben. Und der perfekte Ort um sich in den Glanz vergangener Zeit zu verlieren.




Sonntag, 8. Februar 2015

Tonto & Asiatische Kinder

Mein Lieblingsmotiv in Asien: Kinder. Ich weiß nicht, warum ich so ein Fan von asiatischen Kindern geworden bin. Ich war schon kurz davor ein ca zweijähriges Straßenkind das ganz alleine nachts auf einer Decke in Bangkok gefunden habe, zu adoptieren/ retten. Aber meine Freunde haben mich glücklicherweise davon abgehalten Tonto (so haben wir ihn genannt) mitzunehmen /kidnappen. Es hat lange gedauert, aber sie haben es geschafft mich davon zu überzeugen, dass ich ihn nicht behalten kann. Ich habe ihn ein paar Tage später auf derselben Decke liegen sehen, angeschmiegt an eine Frau. Also scheint jemand für Tonto da zu sein (im Notfall wäre ich es). 
Von der Tonto-Story abgesehen finde ich asiatische Kinder generell fotogener als europäische  ( Tonto wäre so ein gutes Motiv für Weihnachtskarten ).


Tontos Doppelgänger

Eine ganze Familie auf dem Motorrad, keine Seltenheit in Asien.
Dieses wunderhübsche Mädchen habe ich im Zug auf den Weg nach Phetchaburi fotografiert. Sie war sehr professionell, was posing betrifft.
Dieses Sweetheart habe ich in Attathuya kennengelernt. Er war ganz begeistert von meinen Eifelturm Souvenir also habe ich es ihn geschenkt. Er trägt es jetzt als Kette um den Hals.
Ihn habe ich auf einen Festival in Phetchaburi getroffen. Er war ganz aufgeregt wegen der Feuerwerke. Ich glaube, er hat sie zum ersten Mal bewusst erlebt.




Donnerstag, 29. Januar 2015

Sightseeing in Bangkok- Der liegende Buddha und Wat Arun

Anscheinend hat mir der Süden nicht so gut getan denn ich dort krank geworden. Wahrscheinlich "nur" dehydriert, aber ich fühle mich immer noch etwas schwach darum bin ich nach Bangkok zurückgefahren. Um ehrlich zu sein gefällt es mir hier eh besser als in der südlichen Provinz! Die Bilder, die ich jetzt mit euch teilen werde, sind bei meiner Sightseeing Tour vor zwei Wochen entstanden. 


Dabei habe ich die Wat Pho und den darin "liegenden 46 Meter langen Buddha", eine und den Wat Arun besucht (Wat bedeutet übersetzt übrigens Tempel). Während ich Wat Arun auf jeden Fall empfehlen kann (Eintritt ist auch nur 50 Baths) war mir die Tempelanlage um Wat Pho zu überfüllt ( Eintritt war auch 200 Baths). Grund dafür ist sicher auch der Zeitpunkt, an dem wir dort waren.( 15 Uhr scheint nicht der ideale Zeit zu sein sich in Wat Pho aufzuhalten)


Als wir Wat Arun erreichten (um 16/17 kurz bevor es schließt) war die Sonne gerade am untergehen.
und Wir erwischten also den perfekten Moment den Sonnenuntergang mit Blick über Bangkok von einen Tempel zu genießen. Und Wir hatten Boxen dabei - Musik machte alles noch perfekter!

Der liegende Buddha



Sonntag, 25. Januar 2015

Wie die Tempelaffen aus meiner Wasserflasche tranken

 Gestern sind wir in Phetchaburi angekommen, einer kleinen Stadt etwa 5 Stunden mit dem Zug von Bangkok entfernt, angekommen. Phetchaburi ist superschön, aber im Vergleich zu Bangkok auch superlangweilig. Wir haben einen Tempel besucht, der in den Felsen gebaut war. Es war sehr beeindruckend wie das Sonnenlicht durch die Felsenspalten von oben hineingeschienen ist. Aber um ehrlich zu sein war ich mehr an den Affen, die um den Tempel herumsprangen interessierten. Die süßen kleinen Biesterchen haben versucht meine Wasserflasche und meine Tasche zu klauen. Ich habe sie ihnen dann auch gegeben und was dann passiert ist war einfach nur megasüß und wurde von David teilweise in Bildern festgehalten. Viel Spaß damit und ich mache mich jetzt fertig für ein bisschen Nachtsschwimmen im Meer (wir sind gerade an einen neuen Ort angekommen)

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 Big Monkey hat sich dann durchgesetzt und die Wasserflasche endgültig in seinen Besitz übernommen
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Freitag, 16. Januar 2015

Chinatown Bangkok Mai au ka!

Time goes by... defnitely not slowly. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich schon eine Woche hier bin! Jesus! Und ich kam in dieser Zeit kaum zum bloggen. Aber irgendwann muss man anfangen und das mache ich jetzt mit den Bildern von Chinatown. Chinatown stand natürlich ganz oben auch auf meiner To-do liste.. Ich bin vor zwei Jahren schon im Chinatown in New York gewesen, aber Chinatown in Bangkok ist nochmal was ganz anderes. Viel bunter, viel lauter. Eben thailändisch beeinflusst. Ich habe dort einen Tag verbracht alles zu essen, was irgendwie interessant aussah und mich nach allen Regeln der Kunst zu verlaufen. Also same old story.
  

Dann hatte ich noch eine seltsame Begegnung mit einen noch viel seltsameren Mann. Eigentlich wollte ich von ihm nur den Weg zur Bushaltestelle wissen, aber er ließ sich darauf nicht davon abhalten, mich durch halb Bangkok zu begleiten. Er war zwar alles andere als furchteinflößend ( er war kleiner als ich und ich bin 160 cm), dafür aber unglaublich nervig - auf die mitleidserregende Weise (welche die schlimmste ist, weil man zusätzlich noch ein schlechtes Gewissen bekommt )



Und weil ich manchmal zu nett für diese Welt bin durfte ich mir eine Stunde dieselbe Geschichte von ihm anzuhören: Sein Bruder lebt in Stuttgart, er liebt Germany, Germany is great, und er arbeitet für ein Produkt namens Nano Carpolish ( wobei ich zuerst dachte sein Bruder wäre Polizist, seine Aussprache war etwas undeutlich). Dann hat er mir alle zwei Minuten sein Smartphone herausgeholt, um auf die „Made in Germany“ Schrift auf der der Nano Carpolish Flasche zu zoomen ( als hätte ich es ich es schon vergessen). Wobei das einzig Interessante daran ist, dass ein Produkt auf dem "Made in Germany" steht, in Thailand produziert wird. 



Wie gesagt, ich bin immer sehr höflich, aber an der Bushaltestelle bei meinem Hostel musste ich mich  deutlich ausdrücken. Ansonsten wäre er mir wahrscheinlich bis ins Hostel gefolgt und würde dort jetzt warten bis ich mit dem Frühstück fertig bin.




Also gibt es neben meinem ersten Rat Fremden erstmal offen gegenüber zu sein, einen, indem ich noch deutliches Verbesserungspotential habe: Menschen abweisen wenn man sich belästigt fühlt.  „Mai au ka!“ ( oder mai au kap für Männer) heißt "nein" auf Thai ( bedeutet soviel wie „Lass mich in Ruhe!“ - höflich ausgedrückt) und ist in solchen Fällen die richtige Antwort. Meinen Stalker hat es im übrigen nicht gestört: Auf "Go away now!" antwortete er: "I m so glad to have friend from germany. So good to spent the evening with my german friend!"

 Selfie- Next Level
 Bananenomelett mit Kokosnusssoße

Übrigens: den Bus anstatt die BTS zu nehmen war in diesen Fall zwar keine gute Idee (mehr Zeit für ihn mich zu nerven) ist aber auf jeden Fall eine Erfahrung wert! (Solange man kein Problem mit kaputten Fenstern und offenen Türen hat)




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